Das Frühjahr ist da und schon gibt es den ersten Bärlauch und auch kleine Brenesseln sind zu Hauf im Garten zu finden.

Ich habe Glück, denn mein Bärlauch wächst unter meiner Hainbuchenhecke, die unterhalb einer Böschung, am Rand meines Gartens steht. Dort ist es wegen der Böschung feucht, das mah der Bärlauch. Und es wachsen auch weit und breit keine Maiglöckchen, damit muß ich mir keine Sorgen um Verwechslung machen.
Brenesseln wachsen gerne an meinen “Brachen” flächen, weil einen Teil meines Gartens lasse ich möglichst wild, damit Bienen, Hummeln und Schmetterlinge Nahrung finden. Wegen letzteren lasse ich auch Brenesseln stehen. So sind im Frühjahr reichlich Brenesselspitzen vorhanden.

Den Strudelteig hole ich mir fertig aus dem Supermarkt, genau wie den griechischen Schafkäse (Feta). Sie kosten gemeinsam nichteinmal 4€.
Und dann sammle ich je nach Lust und Laune und Saison entweder Bärlauch oder Brenesseln. Es müssen gar nicht so viele sein, mein Spaghettisieb voll reicht vollkommen.
Natürlich kannst Du statt Bärlauch und Brenesseln auch Spinat, Mangold, Gundelrebe, etc. verwenden. Ich habe heute sowohl Bärlauch als auch Brenesseln für meinen Strudel gesammelt, gewaschen und eingearbeitet. Nebenbei erwähnt musst Du die Brenesseln nichteinmal blanchieren, denn die Brennhaare werden durch das Erhitzen im Rohr wirklungslos. Wichtig finde ich nur, dass Du nicht zu viele Kräuter zusammenmischt, denn dann schmeckt das ganze viel zu grün und nichtmehr wirklich gut.

Nachdem die Kräuter gewaschen sind kommen sie gemeinsam mit dem Schafkäse, den du am besten in kleine Stücke zerbrichst, auf den Strudelteig. Dann schließt Du den Teig, bertäufelst Ihn mit ein paar Tropfen Wasser und gibst Ihn, je nach Anleitung, c.a. 20-30 min bei c.a. 150-200°C ins Backrohr. Bis der Strudel Godlbraun ist.
Und schon ist Dein Kräuterstrudel fertig!

Gesegnete MAHLZEIT!